Aussichten
Darunter auch Österreichs Nachbarn, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien.
Die Städte Brno, Bratislava, Wien, St. Pölten, Györ Eisenstadt und Sopron werden nach der
Erweiterung noch mehr im Mittelpunkt der Wirtschaft dieses Raums stehen
9/22/2003 >>> Für EU-Bürger soll der Umzug in ein anderes Mitgliedsland leichter werden. Darauf hat sich der EU-Ministerrat nach Angaben von Diplomaten heute in Brüssel geeinigt.
Dem Beschluss zufolge müssen Unionsbürger künftig im Gastland keine Aufenthaltsgenehmigung mehr beantragen. Sie brauchen sich nur noch anzumelden, hieß es.
Die bevorstehende Erweiterung
grün: die derzeitigen EU-Mitgliedsstaaten
violett: die EU-Beitrittskandidaten
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Die aktuelle Kindergeldstatistik <--- 9/17/2003
Im August gab es erstmals mehr als 100.000 Bezieher des Kindergelds.
Die Zahl der Bezieher von Kinderbetreuungsgeld hat im August erstmals die 100.000er-Grenze überschritten.
Wie aus den Zahlen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger hervorgeht, ist die Zahl der Kindergeldbezieher im Vergleich zum Juli um mehr als 5.000 auf 102.911 gestiegen.
Dafür ist die Zahl der auslaufenden Karenzgeldbezieher um knapp 4.000 auf 44.820 gesunken. Insgesamt haben damit 147.731 Personen (um rund 1.400 mehr als im Juli) Kinder- und Karenzgeld bezogen. 3.255 davon oder 2,2 Prozent waren Männer.
Kindergeld seit 2002
Seit Jänner 2002 gibt es das Kindergeld. Die Altfälle des Karenzgeldes laufen Ende 2004 aus. Die Höhe des Karenzgeldes betrug 416 Euro (5.721 Schilling) und wurde bei Alleinerziehern eineinhalb Jahre und bei Inanspruchnahme durch beide Elternteile zwei Jahre gewährt.
Wer bekommt das Kindergeld?
Das Kindergeld beträgt nun436 Euro und wird, wenn beide Elternteile die Betreuung übernehmen, drei Jahre ausbezahlt (die FPÖ sprach sich zuletzt für eine Ausdehnung des Kindergeldes bis zum Schuleintritt aus).
Ein Elternteil kann maximal zweieinhalb Jahre das Kindergeld in Anspruch nehmen, wobei der Kündigungsschutz allerdings nur 24 Monate dauert.
Der Kreis der Anspruchsberechtigten für das neue Kindergeld wurde auf Selbstständige, Hausleute, Studenten und Bauern ausgedehnt. Der Bezieherkreis ist damit deutlich gestiegen.
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WIFO schätzt Kinder-Kosten
Pro Kind brauchen Alleinerzieher um520 Euro mehr als Single-Haushalte mit gleichem Lebensstandard.
Alleinerzieher und Alleinerzieherinnen mit einem Kind müssen in Österreich um rund 33 Prozent mehr verdienen als ihre Single-Kollegen, um auf das gleiche Wohlstandsniveau zu kommen. Bei zwei Kindern muss das Einkommen bereits um 64 Prozent höher sein.
So schätzt das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) in einer aktuellen Studie die tatsächlichen Ausgaben von Eltern für ihre Sprösslinge ein.
Schätzung laut Konsumverhalten
Grundlage sind Daten der Konsumerhebung 1999/2000. Die Daten sind freilich Schätzungen. Der Aufwand für ein Kind wird anhand der Einkommensverhältnisse und des Konsumverhaltens der Eltern bemessen - sprich: Wer mehr verdient, gibt mehr für sich und auch seine Kinder aus.
In Haushalten mit zwei Erwachsenen müssen die Einkommen mit einem Kind um 16,5 Prozent, mit zwei Kindern um 33,8 Prozent und mit drei Kindern um 51,8 Prozent höher sein als im Referenzhaushalt (zwei Erwachsene ohne Kinder), damit die Haushaltstypen ein gleiches Wohlstandsniveau erreichen.
520 Euro mehr pro Kind
In absoluten Zahlen heißt das: Bei einemDurchschnittseinkommen von
1.593 Euro
wäre für einen Alleinerzieher-Haushalt eine Einkommenssteigerung von 520 Euro pro Kind und Monat notwendig, um den gleichen Lebensstandard zu erreichen wie kinderlose Mitbürger.
Für Haushalte mitzwei Erwachsenen
Referenzeinkommen
2.835 Euro
wurde vom WIFO eine wohlstandsäquivalente Einkommenssteigerung pro Kind und Monat von rund
480 Euro ermittelt.
Übereinstimmung mit EU-Schnitt
Internationale Vergleiche, so das WIFO in seiner Aussendung, würden die Plausibilität der Ergebnisse bestätigen: Die Äquivalenzzahlen sind für vergleichbare Haushaltstypen in der Schweiz und in Deutschland ähnlich hoch wie in Österreich.
Die ermittelte "Österreich-Skala" stimme im Durchschnitt auch gut mit der "EU-Skala" überein.
Rangerhöhung für die Habsburger
Die Habsburger erschwindelten sich im 16. Jahrhundert mit gefälschten Dokumenten mehr Macht.
Es ist vielleicht die berühmteste Fälschung in der österreichischen Geschichte - oder wie Willibald Katzinger im Buch "echt_falsch" schreibt: "Alle österreichischen Gymnasiast(inn)en haben schon davon gehört, ohne sich genau erinnern zu können. Die Sachlage ist denn auch relativ kompliziert."
Mit Verspätung privilegiert
Im Jänner 1453 setzte der Habsburgerkaiser Friedrich III. Unterschrift und Siegel unter das so genannte Privilegium maius. Das Dokument war zu diesem Zeitpunkt schon 100 Jahre alt - und gefälscht.
Der damalige Landesherr Rudolf IV. hatte es Mitte des 14. Jahrhunderts in Auftrag gegeben, um die Vorrangstellung der österreichischen Herzöge im Heiligen Römischen Reich unter Beweis zu stellen.
Mehr Rechte für die Kurfürsten
1356 hatte Kaiser Karl IV. ein Gesetz erlassen, das die Königswahl in Deutschland und die Rechte der Kurfürsten erstmals einheitlich regelte.
Die Zahl der Kurfürsten wurde fix auf sieben festgelegt. Ihnen gestand Karl IV. besondere Vorrechte zu, etwa Unteilbarkeit ihrer Länder, unbeschränkte Gerichtsgewalt und königliche Hoheits- und Nutzungsrechte.
Rudolf spielt falsch
Von all diesen Rechten wurden die Habsburger, obwohl sie nach den Luxemburgern das mächtigste Geschlecht im Heiligen Römischen Reich waren, ausgeschlossen. Das passte dem ehrgeizigen österreichischen Herzog Rudolf IV. allerdings gar nicht.
In einer Wiener Werkstatt ließ er fünf Schriftstücke von "Königen" und "Kaisern" fälschen, die beweisen sollten, dass der Herzog von Österreich schon immer eine bevorzugte Stellung im Reich eingenommen hätte und Rechte besäße, die über jene der Kurfürsten hinausgingen.
Aus minus wird maius
Vom Privilegium minus aus dem Jahr 1156 ließ er das kaiserliche Siegel entfernen und auf dem gefälschten Privilegium maius befestigen.
Die alte Urkunde, mit der Friedrich Barbarossa einst Österreich von Bayern getrennt und zu einem selbstständigen Herzogtum erhoben hatte, ließ er "verschwinden".
Kaiser Karl IV. hatte sich von den Schriftstücken allerdings nicht beeindrucken lassen. Sie wurden daher nicht bestätigt, Rudolf IV. musste den offiziell angenommenen Titel eines Pfalz-Erzherzoges wieder ablegen.
Aus Fälschung wird Gesetz
Ein Jahrhundert später standen die Chancen für die Habsburger besser: Im Jänner 1453 bestätigte Kaiser Friedrich III. das gefälschte Privilegium maius(Privilegium sissius-see top) und verlieh ihm damit Gesetzeskraft.
Die österreichischen Landesfürsten durften sich von nun an offiziell "Erzherzog" nennen und wurden über alle anderen Herzöge des Reiches gestellt.
extra
Belastung für die Umwelt <--- 8:46 AM 9/30/2003
Auch in Hinblick auf die Umweltbelastung sieht der VCÖ diesen Trend als bedenklich. Die CO2-Emissionen des Verkehrs werden nach VCÖ-Berechnung von 19 Mio. Tonnen im Vorjahr bis 2020 auf 23,6 Mio. Tonnen ansteigen, anstatt - wie im Rahmen des Kyoto-Protokolls vereinbart - zu sinken.
Seit 1990 hätten sich die Verkehrsemissionen bereits um 54 Prozent erhöht, um die Klimaschutzziele bis 2008/2012 zu erreichen, müsste Österreich seinen CO2-Ausstoß bereits um 45 Prozent reduzieren, so der VCÖ.
Mehr Kostenwahrheit gefordert
Der Verkehrsclub mahnte am Dienstag "mehr Kostenwahrheit im Verkehr" ein. Lkw etwa würden ihre Kosten, die sie verursachen, nur zu 35 Prozent decken.
Daraus ergebe sich ein Defizit von jährlich 1,66 Mrd. Euro. Selbst nach Einführung der Lkw-Maut, die jährlich rund 600 Mio. Euro bringen soll, seien damit noch 1,1 Mrd. Euro offen, kritisiert Rauh.
http://orf.at/wahltirol/